What we enforce

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Guidance

National regulation: enforcement services

How the Office for Product Safety and Standards contributes to the national regulatory landscape.

The Office for Product Safety and Standards (Safety & Standards) provides enforcement services on behalf of government departments including BEISDefra and DfT.

We are working towards providing a regulatory environment in which businesses have the confidence to invest and grow and citizens and communities are properly protected. We do this by taking a risk-based and proportionate approach to our enforcement activities and by operating under the The Regulators’ Code.

What we enforce

Compliance and guidance on the following areas of legislation can be found on the following links:

Access and benefit sharing of genetic resources

Alternative fuels infrastructure

Batteries and accumulators (placing on the market) regulations

Waste batteries takeback

Ecodesign of energy related products regulations

End of life vehicles regulations

Energy information regulations

European Union timber regulation

Forest law enforcement, governance and trade licensing

Heat network metering and billing regulations

Noise emission in the environment by equipment for use outdoors regulations

RoHS regulations

WEEE regulations

Guidance for businesses we regulate

These four documents define what you can expect from us, specify our approach to dealing with non-compliance, explain how you can complain or comment about our service, and clarify your statutory and non-statutory rights to challenge or appeal our regulatory actions or decisions.

Safety & Standards enforcement: service standards

Safety & Standards enforcement: enforcement policy

Safety & Standards: complaints policy

Safety & Standards enforcement: challenges and appeals guidance

An overview of what we do is also provided in our Enforcement service: summary (PDF185KB2 pages.

Non-qualifying regulatory provisions

The Regulatory Policy Committee has confirmed that none of the measures or activities of Safety & Standards presented in the following summaries should be considered as qualifying regulatory provisions for the purposes of the Business Impact Target.

Summary of non-qualifying regulatory provisions 2018-19 (PDF190KB3 pages)

Summary of non-qualifying regulatory provisions 2017-18 (PDF188KB3 pages)

Contact us

Safety & Standards publishes a range of information and guidance on the legislation that we are responsible for enforcing. If you have a specific enquiry about compliance we recommend that you complete the online enquiry form, choose the relevant legislation and follow the on screen instructions.

Alternatively you can contact the Safety & Standards helpdesk on 0121 345 1218.

It is open:

  • Monday to Thursday 09:00 to 17:00
  • Friday 09:00 to 16:00

Or in writing to:

Office for Product Safety and Standards
Lower Ground Floor
Victoria Square House
Victoria Square
Birmingham
B2 4AJ

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Published 20 September 2016
Last updated 10 October 2017 

 

By |2019-07-23T18:58:25+00:00Juli 23rd, 2019|Categories: Sonstiges|Kommentare deaktiviert für What we enforce

Elektro- und Elektronikaltgeräte

Elektro- und Elektronikaltgeräte

Bürgerinnen und Bürger können Elektroaltgeräte kostenfrei an kommunalen Sammelstellen und in großen Handelsgeschäften sowie bei großen Onlinehändlern abgeben. Hersteller übernehmen die Entsorgung. Deutschland hielt die bis Ende 2015 geltenden Sammelziele der EU ein. Die seit 2016 geltende Mindestsammelquote von 45 Prozent wurde 2017 erreicht. Ab dem Jahr 2019 gilt eine Sammelquote von 65 Prozent.

Sammlung und Verwertung von Elektro- und Elektronikaltgeräten: Drei Kennzahlen zählen

Das Gesetz über das Inverkehrbringen, die Rücknahme und die umweltverträgliche Entsorgung von Elektro- und Elektronikgeräten (Elektro- und Elektronikgerätegesetz – ElektroG), das im Oktober 2015 in Kraft trat, setzt die Richtlinie 2012/19/EU über Elektro- und Elektronikaltgeräte der Europäischen Union (WEEE-Richtlinie) in nationales Recht um.

Das Gesetzt gibt drei Ziele zur Sammlung und Verwertung von Elektro- und Elektronikaltgeräten vor:

  • In den Jahren von 2016 bis 2018 mussten mindestens 45 % des gemittelten Gesamtgewichts der in den drei Vorjahren in Verkehr gebrachten Elektro- und Elektronikgeräte gesammelt werden (Mindestsammelquote). In dieser Quote sind nicht nur Altgeräte aus privaten Haushalten (business to customer; b2c-Geräte), sondern auch von gewerblichen Quellen (business to business; b2b-Geräte) wie Firmen und Behörden (so genannte „andere Quellen als private Haushalte“), enthalten. Ab 2019 gilt eine Mindestsammelquote von 65 %.
  • Von der jährlich gesammelten Altgeräte-Masse  sind je nach Gerätekategorie 75 bis 85 % zu verwerten (Verwertungsquoten). Die Verwertung umfasst dabei die Vorbereitung zur Wiederverwendung, das Recycling und die (insbesondere energetische) Verwertung.
  • Von der jährlich gesammelten Altgeräte-Masse sind je nach Gerätekategorie 55 bis 80 % zur Wiederverwendung vorzubereiten oder zu recyceln (Quoten für Vorbereitung zur Wiederverwendung + Recycling).

Die Bezugsmenge für die Verwertungs- und Recyclingquoten ist laut Art. 11 Abs. 2 der WEEE-RL (Gültigkeit 15.08.2015) die gesamte Sammelmenge je Gerätekategorie, während in den Jahren davor die damals so genannte Wiederverwendung ganzer Geräte nicht in die Bezugsmenge einbezogen wurde.

Wo steht Deutschland?

Die seit Januar 2016 gültige Anforderung der Erreichung einer Mindestsammelquote von 45 % der Masse an Elektroaltgeräten insgesamt, die in den drei Vorjahren im Durchschnitt in Verkehr  gebracht wurden, wurde 2017 mit 45,08 % knapp erreicht (siehe Abb. „In Verkehr gebrachte Mengen, Sammelmengen und -quoten bei Elektroaltgeräten“ und Tab. „Mengen- und Kennzahlenentwicklung bei Elektroaltgeräten“).

Die Betrachtung der Zeitreihe ab dem Jahr 2006 zeigt, dass die Sammlung von Elektroaltgeräten zum sicheren Erreichen der Sammelquote von 45 % weiter verbessert und für die ab dem Jahr 2019 geltende Sammelquote von 65 % noch deutlich gesteigert werden muss. Hierfür ist insbesondere abzuwarten, welche Effekte die seit dem 24. Juli 2016 verpflichtend eingeführte Rücknahme des Handels bringt (Vertreiberrücknahme, vgl. § 17 ElektroG). Weitere Informationen dazu erhalten Sie auf der UBA-Themenseite „Elektro- und Elektronikgerätegesetz“.

In den Jahren 2006 bis 2017 haben die öffentlich rechtlichen Entsorgungsträger (zum Beispiel kommunale Sammelstellen/ Wertstoffhöfe, Schadstoffmobile), Hersteller und Händler jährlich im Schnitt ungefähr 8 kg Elektroaltgeräte pro Kopf aus privaten Haushalten zurückgenommen. Im Jahr 2017 konnte die Sammelleistung gegenüber 2016 deutlich von 8,62 kg auf 9,12 kg pro Kopf gesteigert werden (+0,5 kg pro Kopf).

Bezüglich der Ziele zur Vorbereitung zur Wiederverwendung und dem Recycling sowie zur Verwertung insgesamt, werden die Vorgaben in allen zehn Gerätekategorien im Berichtsjahr 2017 eingehalten (siehe Tabellen „Elektro- und Elektronikaltgeräte in Deutschland 2017“ und BMU-Website „Daten zu Elektro- und Elektronikgeräten in Deutschland“).

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Berichterstattung zur Sammlung und Verwertung von Elektroaltgeräten – die WEEE-Richtlinie

Die WEEE-Richtlinie schreibt vor, dass Mitgliedstaaten Daten zu den Sammelmengen und den Verwertungsergebnissen erheben. Diese Daten werden in Deutschland von der stiftung elektro-altgeräte register (stiftung ear) und dem Statistischen Bundesamt in Zusammenarbeit mit den Statistischen Landesämtern erhoben und dem Umweltbundesamt übermittelt.

Daten zu Elektroaltgeräten müssen regelmäßig in einem vorgeschriebenen Format an die EU-Kommission gemeldet werden. Grundlage hierfür sind zwei Tabellen: Die erste dient der Darstellung der in Verkehr gebrachten Mengen an Elektro- und Elektronikgeräten und der gesammelten Mengen an Elektroaltgeräten sowie der Anteile an im Inland behandelten und zur Behandlung exportierten Altgeräte (KOM-Tabelle 1). Die zweite stellt detailliert die Verwertung sowie die Vorbereitung zur Wiederverwendung und das Recycling dar (KOM-Tabelle 2). Das Umweltbundesamt bereitet die Daten der stiftung ear und Destatis auf und übermittelt das Ergebnis an das Bundesumweltministerium (BMU). In Abstimmung mit dem BMU werden die Daten dann an die EU-Kommission weitergeleitet. Aktuell liegen die Daten für die Jahre 2006 bis 2017 vor.

By |2019-07-23T18:24:22+00:00Juli 23rd, 2019|Categories: Sonstiges|Kommentare deaktiviert für Elektro- und Elektronikaltgeräte

Nach Gebrauch zurück: Rückgabepflicht für Batterien und Akkus

Nach Gebrauch zurück: Rückgabepflicht für Batterien und Akkus

Stand: 

Per Gesetz gilt: Wenn der Saft ausgeht, müssen alle Batterien und Akkus zurückgegeben werden. Der Hausmüll ist tabu.

Immer mehr Geräte benötigen die mobilen Energiespender. In Deutschland ist allein der Verbrauch an Gerätebatterien auf rund 45.500 Tonnen pro Jahr angestiegen, ein Steigerung um 22% seit 2009. Damit ausgediente Akkus und Batterien nicht achtlos in der Mülltonne landen, ist der Handel zur kostenlosen Rücknahme verpflichtet: Egal ob Autobatterie, Blockbatterie, Knopf- oder Rundzelle – die oberste Nutzerpflicht heißt „nach Gebrauch zurück“.

Tatsächlich trifft das bislang auf nicht einmal die Hälfte aller Altbatterien zu; lediglich rund 46% der ausgedienten Kraftmeier werden zurückgegeben. Damit liegt Deutschland so gerade über der EU-weit geltenden Sammelvorgabe von 45%. Obwohl immer mehr Altbatterien eingesammelt und auch anschließend verwerten werden, kommt die Sammelquote dem steigenden Verbrauch nicht nach.

Die meisten Altbatterien werden leider nach wie vor nicht recycelt oder sachgerecht entsorgt. Wir weisen mit den folgenden Tipps den richtigen Entsorgungsweg.

    • Alle ausgepowerten Batterien und Akkus müssen im Handel zurückgegeben werden. Dies gilt unabhängig von Kennzeichnungen und Aufschriften. Der Hausmüll ist für die schadstoffhaltigen Energiespender tabu!
    • Knopfzelle, Akku und Co. aller Marken können kostenlos zurückgegeben werden – auch dann, wenn keine neuen Energiezellen gekauft werden. Händler müssen jedoch nur die Typen zurücknehmen, die sie auch im Sortiment führen oder geführt haben. Das heißt, Geschäfte, die zum Beispiel keine Knopfzellen führen, müssen diese ausgedienten Energiespender auch nicht zurücknehmen.
    • Kleinere Geräte mit eingebauten Batterien oder Akkus – wie etwa Armbanduhren – werden von den kommunalen Sammelstellen für Elektro-Altgeräte und Händlern kostenlos zurück genommen.
    • Beim Kauf müssen Kunden im Geschäft durch entsprechende Hinweise über ihre Rückgabepflicht informiert werden.
    • Immer beliebter werden Lithium-Batterien. Zur sicheren Handhabung dieser Batterien sollten Sie folgende Tipps beachten: Kleben Sie die Pole bei Lagerung und vor der Entsorgung ab, damit keine Kurzschlüsse entstehen. Lithium-Batterien bzw. Geräte mit Lithium-Batterien keinesfalls großer Hitze aussetzen und darauf achten, dass sie nicht mit Wasser in Berührung kommen. Verwenden Sie keine defekten Lithium-Batterien.
    • Einige alte Batterien und Akkus enthalten besonders viele Schadstofe: In ihnen können große Mengen Blei, Cadmium und Quecksilber stecken – also auf keinen Fall achtlos in den Restmüll werfen, sondern im Handel in die separaten Sammelboxen.
    • Und Achtung: Selbst die mit „0% Hg (für Quecksilber), 0% Cd (für Cadmium)“ gekennzeichneten Batterien sind keineswegs schadstofffrei. In Ihnen können ätzende, wasser- oder umweltgefährdende Stoffe wie zum Kalilauge oder Schwefelsäure stecken. Für einige Zink-Kohle-Batterien wird zum Beispiel mit dem Aufdruck „0% Quecksilber und Cadmium“ geworben; allerdings enthalten sie das Schwermetall Blei. Erkennbar ist dies an der Abkürzung „Pb“, die man jedoch nur bei genauem Hinsehen findet, da dieser Hinweis auf der Rückseite der Verpackung steht.
    • Auch wer Starterbatterien aus dem Auto zurückgibt, braucht das Portemonnaie nicht zu zücken; denn auch deren Rücknahme ist kostenlos. Wird beim Kauf einer neuen Batterie jedoch keine alte abgegeben, muss der Händler 7,50 Euro Pfand verlangen – und darf das Geld erst wieder auszahlen, wenn das ausgediente Kraftpaket abgeliefert wird.

      Diese Vorgabe gilt auch für den Internethandel. Also auch beim online-Kauf wird ein Pfand erhoben, das erstattet wird, wenn die alte Batterie ordnungsgemäß zurückgegeben wird. Wird die alte Autobatterie nicht beim Internethändler abgeben, sondern bei einem stationären Händler vor Ort, dann ist dieser Händler verpflichtet, die Rücknahme – ohne Erstattung des Pfands – schriftlich oder elektronisch zu bestätigen. Mit diesem Nachweis, der aber nicht älter als zwei Wochen sein darf, sollten sich die Kunden das Pfand sofort vom Online-Handel zurückerstatten lassen.

  • Akkus für Elektrofahrräder können überall dort zurückgegeben werden, wo sie auch gekauft wurden.

Es geht aber auch umweltfreundlicher: Solarbetriebene Breif- oder Personenwaagen oder Taschenrechner reduzieren die Batteriemengen. Achten Sie beim Einkauf auf Produkte mit dem Umweltzeichen „Blauer Engel“.

Und es gibt Produkte, die ganz ohne Batterien auskommen, zum Beispiel Automatikarmbanduhren oder mechanisches Spielzeug.

By |2019-07-22T21:51:13+00:00Juli 22nd, 2019|Categories: Sonstiges|Kommentare deaktiviert für Nach Gebrauch zurück: Rückgabepflicht für Batterien und Akkus

ipps› Elektrogeräte›Computer (PC, Laptop)

Computer (PC, Laptop)

Computertastatur mit grüner Taste
Verbrauchertipps für den PC-Kauf
Quelle: Array

 

Unsere Tipps

  • Nutzen Sie Ihren Rechner möglichst lange.
  • Prüfen Sie vor einem Neukauf, ob sich Ihr Computer reparieren oder nachrüsten lässt.
  • Kaufen Sie nach Möglichkeit gebrauchte Geräte.
  • Achten Sie bei einem Neukauf auf die Energieeffizienz und den Energieverbrauch.
  • Nutzen Sie die Energiesparfunktionen. Schalten Sie den Rechner nach Gebrauch richtig aus.
  • Wenn er nicht mehr reparierbar ist: Entsorgen Sie Ihre Altgeräte bei der kommunalen Sammelstelle oder den Rücknahmestellen im Handel.

 

Gewusst wie

 

Vor allem die Herstellung von Computern ist mit einem hohen Ressourcenaufwand verbunden. Darüber hinaus enthalten die Geräte wertvolle Rohstoffe wie Edelmetalle, deren Gewinnung für die Umwelt und teilweise auch für die Arbeiterinnen und Arbeiter sehr belastend ist. Mit einigen Tipps zu Nutzung und Kauf können Sie Kosten sparen und die Umwelt entlasten.

Lange nutzen statt neu kaufen: Damit ein alter Computer wieder schneller wird, können Sie drei Dinge tun:

  • Entfernen Sie „Datenmüll“ und nutzen Sie Software-Tools, die Ihr System effizienter machen. Sie erkennen Schwachstellen, sorgen für einen schnelleren Start, entfernen überflüssige Einträge in der „Registerkarte“ und helfen dabei, das Betriebssystem optimal zu nutzen.
  • Erhöhen Sie die Leistung Ihres Computers durch den gezielten Austausch einzelner Bauteile. Erweitert man den Arbeitsspeicher und die Festplatte, können Sie Ihr Gerät zum kleinen Preis noch weitere Jahre nutzen. Weitere Nachrüstungsmöglichkeiten bieten sich in Form von externen Laufwerken, beispielsweise externen Festplatten oder SD-Kartenlesern, an.
  • Wechseln Sie auf ein Open-Source-Betriebssystem: Das Nachrüsten eines Computers beschränkt sich nicht allein auf die Hardware. Im Internet stehen sparsame Linux-Betriebssysteme zum Download zur Verfügung. Der Vorteil gegenüber einem Neukauf: Mit nur wenigen Klicks ist der Computer ohne nur einen Cent Zusatzkosten wieder voll einsetzbar. Denn die kostenlosen Open-Source-Betriebssysteme wie Linux kommen gut mit älteren Geräten aus und stellen zugleich aktuelle Softwarepakete bereit.

Geringen Energieverbrauch einkaufen:
Wenn Sie ein neues Gerät brauchen, kaufen Sie den passenden PC oder den passenden Laptop für Ihren Bedarf. Für überdimensionierte Rechner zahlen Sie doppelt: beim Kauf und bei den Stromkosten. Je leistungsstärker ein Computer ist, desto höher ist in der Regel auch sein Stromverbrauch. Es lohnt sich deshalb, vor dem Kauf genau zu überlegen, welche Prozessorleistung und Bildschirmdimension den Bedürfnissen auch der nächsten Jahre entsprechen. Neben den traditionellen Desktop-PCs gibt es die sogenannten „Kompakten Desktop-PCs“ sowie Notebooks.

  • Desktop-PCs haben bei einigen Anwendungen die leistungsfähigeren Komponenten, insbesondere bei Grafikverarbeitung und Computerspielen. Sie bieten eine lange technische Lebensdauer, da sie leicht aufzurüsten und reparierbar sind. Allerdings benötigen sie durch das Gehäuse mehr Platz und weisen einen höheren Energieverbrauch auf, da die Komponenten nicht auf Akkubetrieb optimiert sind.
  • Kompakte Desktop-PCs (auch Mini-PCs genannt) sparen Platz und Energiekosten, da sie mit effizienter Notebook-Technologie ausgestattet sind. Im Gegensatz zu Desktop-PCs können sie jedoch nicht so leicht aufgerüstet und repariert werden. Und auch der Leistungsumfang ist geringer, so haben Mini-PCs oft weniger externe Schnittstellen.
  • Notebooks sind hardware- und softwareseitig auf lange Akkuzeiten optimiert, was sie besonders energieeffizient macht. Die Kompaktheit des Geräts erlaubt mobiles Arbeiten. Arbeitet man länger am Computer, ist allerdings wegen der Ergonomie ein separater (zusätzlicher) Bildschirm, Tastatur und Maus zu empfehlen, wie es am Arbeitsplatz aus Arbeitsschutzgründen ohnehin vorgeschrieben ist. Außerdem ist die technische Lebensdauer in der Regel kürzer als bei Dekstop-PCs. Wir empfehlen, ein Notebook dann anzuschaffen, wenn es tatsächlich mobil genutzt werden soll.

Der Stromverbrauch eines Computers wird am meisten durch Prozessor, Grafikkarte, Bildschirm und Netzteil beeinflusst. Grundsätzlich sollten diese Komponenten daher den tatsächlichen Nutzungswünschen entsprechen und nicht überdimensioniert sein. Diese vorrauschauende Kaufstrategie senkt nicht nur langfristig den Energieverbrauch und die Kosten der Anschaffung, sondern begrenzt auch die Treibhausgase des Herstellungsaufwandes.

Bildschirm in der richtigen Größe kaufen: Ein zu kleiner Bildschirm ist bei längerem Arbeiten anstrengend. Aber zu groß sollte er auch nicht sein. Bedenken Sie, dass der Energieverbrauch des Monitors häufig höher als der des Computers ist. Darüber hinaus wächst die Umweltbelastung bei seiner Herstellung mit der Größe. Im Elektronikmarkt wirken Bildschirme oft kleiner als zu Hause auf dem Schreibtisch. Tipps zur Auswahl eines sparsamen Monitors finden Sie auf EcoTopTen (siehe Links).

Auf Energieeffizienz-Label achten: Wenn Sie sich auf den für Sie passenden Gerätetyp entschieden haben, können Sie den Energieverbrauch und damit die Stromkosten weiter senken, wenn Sie einen besonders energieeffizienten Computer kaufen. Sie können sich dabei am Blauen Engel, dem Energy Star oder dem Gütesiegel TCO-certified orientieren. Weitere Kauftipps finden Sie bei EcoTopTen und bei der DENA (Deutschen Energie-Agentur).

Nutzen Sie die Energiesparfunktion: Jeder Computer und auch viele Monitore verfügen über Energiespar-Einstellungen, die Nutzerinnen und Nutzer aktivieren können. Dies reicht von der Regelung der Helligkeit des Monitors bis hin zum Energiespar-Modus des Computers, der das Gerät in Arbeitspausen automatisch in den Ruhezustand versetzt. Statt zum Beispiel 80 Watt im Betriebszustand braucht ein moderner PC inklusive Monitor dann nur noch ein Watt oder weniger. Die Einstellungen finden sich in der Regel in der Systemsteuerung und „Energieoptionen“ oder ähnlichen Begriffen. Mit ein paar Klicks nehmen Sie Einfluss auf den Energieverbrauch Ihres Computers und Monitors sowie auf Ihre Stromrechnung.

Rechner vom Netz trennen: Trennen Sie den Rechner vom Netz, da Computer in der Regel auch im ausgeschalteten Zustand Strom verbrauchen (Stand-by). Dies erfolgt am einfachsten über eine abschaltbare Steckdosenleiste.

Richtig entsorgen: Elektrogeräte sind am Ende ihrer Lebensdauer, insbesondere wegen der möglichen Auswirkungen auf die Umwelt und die menschliche Gesundheit sowie wegen der Rückgewinnung von Wertstoffen, getrennt zu entsorgen. Zur Erfüllung dieser gesetzlichen Pflicht können Verbraucherinnen und Verbraucher ihre ausrangierten Elektro- und Elektronikgeräte kostenlos bei den kommunalen Sammelstellen abgeben – zum Beispiel auf den Wertstoffhöfen oder beim Schadstoffmobil.

Ebenfalls sind Händler mit einer Verkaufsfläche für Elektro- und Elektronikgeräte von mindestens 400 Quadratmetern verpflichtet, kleine Altgeräte, deren Kantenlänge nicht größer ist als 25 Zentimeter, unentgeltlich zurückzunehmen (z. B. Rasierapparat, Uhren, Fernbedienung). Ist Ihr Elektro-Altgerät größer als 25 Zentimeter (z.B. Waschmaschine, Fernseher, Drucker), ist der Händler verpflichtet, dieses bei Neukauf eines Geräts der gleichen Geräteart unentgeltlich zurückzunehmen. Sofern Sie sich ein Neugerät (nach Hause) anliefern lassen und möchten, dass Ihr Altgerät im Gegenzug mitgenommen wird, müssen Sie dies dem Händler bereits bei Abschluss des Kaufvertrags mitteilen. Gleiches gilt auch für Versandhändler, die eine Lager- und Versandfläche von mindestens 400 Quadratmetern für Elektrogeräte besitzen. Diese können zum Beispiel kostenlose Rücksendemöglichkeiten anbieten oder mit dem stationären Handel kooperieren. Auch kleinere Einzelhändler oder Hersteller dürfen freiwillig Elektro-Altgeräte kostenfrei zurücknehmen – fragen Sie am besten nach. Informieren Sie sich im Internet gegebenenfalls über die nächstgelegenen Abgabestellen.

In einigen Fällen ist es schwierig zu beurteilen, ob es sich bei dem Produkt um ein Elektrogerät handelt (beispielsweise Pedelec, Gartenwerkzeuge, Massagesessel, Ladekabel, Taschenlampen, Druckerpatronen etc.). Daher sind die Hersteller von Elektrogeräten verpflichtet, ihre Produkte entsprechend zu kennzeichnen. Man erkennt Elektrogeräte an der durchgestrichenen Abfalltonne auf dem Produkt, der Verpackung oder der Gebrauchsanweisung. Bei batteriebetriebenen Geräten sollten die Batterien und Akkus – soweit möglich – vorher entnommen werden und anschließend zum Beispiel in den Batteriesammelboxen im Handel entsorgt werden. Funktionstüchtige Geräte können Sie über Gebrauchtwarenbörsen oder -häuser einer weiteren Nutzung zuführen und so helfen das Abfallaufkommen zu verringern.

Was Sie sonst noch tun können:

  • Eine leistungsstarke Grafikkarte verbraucht deutlich mehr Strom als die standardmäßig eingebauten Karten – Sie brauchen sie nur, wenn Sie 3D-Anwendungen wie zum Beispiel Spiele nutzen.
  • Denken Sie bereits bei der Auswahl daran, dass Ihr Gerät möglichst lang einsetzbar sein sollte. Achten Sie daher auf hohe Qualität, Robustheit und Austauschbarkeit der Komponenten.
  • Prüfen Sie, ob für Sie ein gebrauchter PC infrage kommt oder ob Sie Ihr altes Gerät aufrüsten können. Denn die Herstellung eines neuen Computers verursacht große Mengen an Klimagasen.
  • Achten Sie auf den  „Blauen Engel“, wenn Sie einen Monitor oder eine Tastatur anschaffen.
  • Wenn Sie ein mobiles Gerät mit Akku und Ladegerät benutzen: Trennen Sie Netzteile nach dem Ladevorgang immer vom Netz (zum Beispiel mit Steckdosenleiste), da diese sonst weiterhin Strom verbrauchen können.
  • Wenn Sie Ihr mobiles Gerät auf dem heimischen Schreibtisch verwenden, dann können Sie den Akku schonen, indem Sie den Laptop nur dann ans Stromnetz hängen, wenn der Akku aufgeladen werden muss. Das lässt sich z. B. ebenfalls einfach mit einer ausschaltbaren Steckdosenleiste erledigen (siehe unsere Tipps zu Akkus).
  • Verzichten Sie auf Bildschirmschoner. Sie sind zwar hübsch, aber benötigen mehr Strom, als wenn der Bildschirm bei Inaktivität einfach abgeblendet wird.
  • Beachten Sie auch unsere Tipps zum „Surfen“.

 

 

 

 

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Hintergrund

Umweltsituation: Ein Blick auf den Lebenszyklus von Computern zeigt, dass insbesondere die Herstellung von neuen Computern für hohe Emissionen von Treibhausgasen verantwortlich ist. Das Umweltbundesamt hat in einer Studie im Jahr 2012 den Lebenszyklus von Notebooks analysiert. Dabei wurde untersucht, welche Mengen an Treibhausgasen in den einzelnen Schritten von der Herstellung bis zur Entsorgung oder zum Recycling entstehen. Das Ergebnis zeigt, dass der größte Anteil der Treibhausgasemissionen bei der Herstellung entsteht (55 % von 387 kg CO2e, siehe Abbildung). Von diesem Wert können noch bis zu 7 kg abgezogen werden – als Gutschrift für die fachgerechte Verwertung.
Ein wichtiges Kriterium für eine klimafreundliche (und kosteneffiziente) Anschaffung eines Computers ist deshalb die Langlebigkeit und Haltbarkeit. Aus Umweltsicht ist hingegen ein Wechsel auf neuere und sparsamere Geräte erst sinnvoll, wenn die alten Computer nicht mehr funktionstüchtig sind.

By |2019-07-22T21:33:55+00:00Juli 22nd, 2019|Categories: Sonstiges|Kommentare deaktiviert für ipps› Elektrogeräte›Computer (PC, Laptop)